Qualifizierung zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung oder Familienbegleitung

Ehrenamtliche Familienbegleitung

Diese Aufgabe bezieht sich vorrangig auf die Begleitung von Kindern in den Arbeitsbereichen KLEE oder RaBe: Kinder schwer erkrankter Eltern, erkrankte Kinder und/oder deren Geschwisterkinder.

Ehrenamtliche Sterbebegleitung

Ihre Aufgabe ist es, dazu beizutragen, dass die letzte Lebensphase eines schwerkranken Menschen den eigenen Wünschen entsprechend würdig und wertschätzend verläuft und die Angehörigen bei ihrer Begleitung unterstützt werden.

Ablauf der beiden Kurse

Fahrplan für Kursinterssierte (407KB)

Terminplanung für den Vorbereitungskurs Sterbebegleitung 2019

Terminplanung für den Vorbereitungskurs Familienbegleitung 2019/2020

Wenn Sie sich für einen Kurs interessieren, rufen Sie an und vereinbaren einen ersten Gesprächstermin mit einer Koordinatorin.

Beide Kurse umfassen etwa 100 Stunden in etwa 7 Monaten. Sie gliedern sich in Wochenenden und einzelne Abende. Eingeschlossen ist jeweils ein etwa 20stündiges Praktikum in einer Einrichtung mit anschließender Supervision.

Am Ende des Kurses findet ein persönliches Auswertungsgespräch statt, in dem gemeinsam entschieden wird, ob Sie als Begleiter/in in der hospiz-initiative kiel e.v. arbeiten.

Zum Abschluss des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Ihnen die Möglichkeit gibt, auch in anderen Ambulanten Hospizdiensten zu arbeiten.

Kursinhalte

Für beide Kurse gilt gleichermaßen

  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und Sterben
  • Kommunikationsübungen zur Wahrnehmung der Wünsche und Bedürfnisse in Gesprächen, beim Zuhören oder auch beim Schweigen
  • Informationen über wichtige rechtliche Fragen
  • Kennenlernen des Netzwerkes in Kiel mit all seinen Angeboten

Für Familienbegleiter*innen gibt es folgende zusätzliche Schwerpunkte

  • das System Familie verstehen – die Rolle der Familienbegleiter*innen
  • Wie trauern Kinder und Jugendliche?
  • Kreativität im Umgang mit Kindern und Jugendlichen

Für Sterbebegleiter*innen gibt es folgende zusätzliche Schwerpunkte

  • Was tun, wenn die Kommunikation schwierig wird?
  • die einzelnen Schritte des Sterbens erkennen
  • was nach dem Tod wichtig sein kann und organisiert werden muss