Ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen 20 Jahre 1995-2015
Haus der Begegnung Waitzstraße 17 24105  Kiel 0431-220335-0
15 neue Trauerbegleiterinnen mit Urkunden und Rosen wurden im Januar offiziell ins Ehrenamt aufgenommen. Foto: © Martin Geist
Ehrenamtliche TrauerbegleiterInnen
Elf neue ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospiz-Initiative erhielten ihr Zertifikat: die beiden Ausbil-derinnen Claudia Brieskorn und Anja Haase, Anja Balz- Kloske, Sandra Pusch, Beatrice Rathey, Helga Langer-Mosetter, Elke Lohmeyer, Martin Gnerich, Katharina Schult, Harald Rathje, Claudia Röttger, 2. Vereinsvor- sitzende Erika Skibbe und Angelika van Kruijssen-Koch (von links). Foto: © Karina Dreyer (KN)
Neu ausgebildete ehrenamtliche HospizbegleiterInnen
Auszeichnung unserer Ehrenamtlichen Der Vorstand und das Team freuen sich darüber, dass drei verdienstvolle ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen für ihre langjährige Arbeit in unserem Verein von der Politik ausge- zeichnet wurden: mehr …
Begleitung im Ambulanten Hospizdienst Die ehrenamtliche Anke Großbach hat in der Firmenzeitung der Investitionsbank einen anschaulichen Bericht über ihre Tätigkeit veröffentlicht. Wir drucken ihren Artikel hier gerne nach: "Lerne leben und du wirst sterben können. Lerne sterben und du wirst leben können“. (Mitch Albom: Dienstags bei Morrie) mehr …
Das Herz der Initiative sind die ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen. Ihre Bereitschaft, anderen Menschen beizustehen, für sie da zu sein und ihnen ihre Zuneigung zu geben trägt die hospizliche Arbeit. Wer kann HospizmitarbeiterIn werden? Willkommen sind Frauen und Männer jeden Alters, die bereit sind, ihre Zeit und ihre Kraft anderen Menschen in einer besonders schwierigen Lebenssituation zu schenken. Folgende Voraussetzungen sind wichtig, um eine solche verantwortungsvolle Tätigkeit übernehmen zu können: Sie sind bereit, sich mit den Themen Sterben, Tod, Trauer und Verlust auch persönlich auseinanderzusetzen. Sie haben Freude daran, Menschen zu begegnen. Sie können Ihr Handeln selbst reflektieren. Sie achten die Würde anderer Menschen und schätzen sie, auch wenn Sie selbst andere Wertvorstellungen haben. Sie möchten Ihre Zeit ehrenamtlich und ohne Vergütung einbringen. Sie sind bereit, sich stetig fortzubilden. Sie lassen sich auf das Lernen in einer Gruppe ein. Berufstätigkeit ist kein Hindernis. Ein Hindernis kann aber sein, wenn Sie noch durch eigene Trauer belastet sind.   Sie interessieren sich für die Tätigkeit? Nehmen Sie über das Büro der hospiz-initiative kiel e. v. Kontakt auf. Eine Koordinatorin lädt Sie zu einem ersten klärenden Gespräch ein. Nach dem Besuch eines Vorbereitungs- kurses erhalten Sie ein Zertifikat und können dann von den Koordinatorinnen eingesetzt werden. Die Vorbereitungskurse  Ein Vorbereitungskurs umfasst etwa 100 Stunden, verteilt auf ca. 7 Monate inclusive einer Hospitation. Der Kurs umfasst ein breites Themenspektrum: die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und Sterben, Übungen zur Wahrnehmung von Wünschen und Bedürfnissen, für Gespräche, Zuhören, oder Schweigen. Die TeilnehmerInnen lernen wichtige rechtliche Fragen kennen und ebenso das Netzwerk in Kiel mit all seinen Angeboten. Die Begleitungen Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen werden durch die Koordinatorinnen in die jeweiligen Einsätze vermittelt. Mit einem gemeinsamen ersten Besuch bei den Betroffenen wird der/ die Ehrenamtliche in die Situation vor Ort eingeführt. Danach entscheiden sie selbst gemeinsam mit den Betroffenen, welche Hilfen in welchem zeitlichen Umfang gewünscht und möglich sind. Die Koordinatorinnen bleiben beratend im Hintergrund. Die Ehrenamtlichen unterliegen – auch über ihre Tätigkeit hinaus – der Schweigepflicht. Sie sind versichert. Ihre Fahrtkosten werden erstattet. Andere Tätigkeitsfelder Wer den Vorbereitungskurs besucht hat, kann sich zusätzlich für andere Bereiche weiter qualifizieren: So werden z.B. einige Trauer-Angebote von ausgebildeten Ehrenamtlichen übernommen. Für das Projekt hospiz+SCHULE sind eigene Teams im Aufbau. Aber auch andere Tätigkeiten liegen in der Hand von Ehrenamtlichen: Unsere Bücherei wird von ihnen geführt, der Garten von einer eigenen Gruppe gepflegt. Einige stellen zudem ihre besondere berufliche Qualifikation zur Verfügung wie z.B. Shiatsu für Trauernde und erweitern damit unsere Angebote. Fortbildungen Die Ehrenamtlichen erhalten regelmäßig Fortbildungen. Sie sind verpflichtet, an den angebotenen Supervisionen teilzunehmen.
2017 Kalender Antworten  auf  8  Fragen
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