Projekt KLEE

Wenn ein Elternteil lebensbedrohlich erkrankt… 

…dann steht die ganze Familie unter Schock. Alles gerät durcheinander, der Alltag, die Pläne, bisherige Sicherheiten gelten nicht mehr.

Mit dem projekt KLEE® bieten wir ein kostenfreies Beratungs- und Unterstützungsangebot für Kinder lebensbedrohlich erkrankter Eltern und deren Familien an. Wir stehen Eltern und Kindern zur Seite: Viele auch ganz praktische Fragen müssen beantwortet werden: Wie kann man mit den Kindern sprechen? Wie kann der Alltag möglichst normal aufrechterhalten werden? Welche Probleme werden noch auf die Familie zukommen?

Unsere Angebote

  • Im beratenden Gespräch suchen wir mit Ihnen gemeinsam, was jetzt für Ihre Kinder am besten sein könnte.
  • Wir informieren über zusätzliche Hilfsangebote zur Bewältigung des Alltags im Raum Kiel. Wir arbeiten eng vernetzt mit Kliniken, dem Hospiz Kieler Förde, sowie mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Beratungsstellen zusammen.
  • Wir vermitteln auf Wunsch eine Begleitung zur alltäglichen Unterstützung. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer werden von uns auf ihre Tätigkeit umfassend vorbereitet. Als Außenstehende können sie für die Kinder neutrale und vertrauensvolle GesprächspartnerInnen sein. Wut, Trauer, Angst und alle anderen Lebensgefühle können bei Ihnen ihren (Schutz)Raum bekommen.
  • Ein besonderes Angebot für Kinder und Eltern ist das Projekt Lebensmut. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit der Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein.

Unter der Leitung der Kunsttherapeutin Kristine Krzykala kommen Kinder und Jugendliche in einer kleinen Gruppe zusammen, um zu malen. Sie haben die Möglichkeit, ihren Gefühlen und Gedanken auf kreative Weise Ausdruck zu geben.
Was sonst nicht möglich ist: Hier können sie ihrem inneren Chaos Ausdruck geben.

Wer nicht malen möchte, kann unter Anleitung von Patricia Schmolke, die auch Holzbildhauerin ist, im Werkkeller schnitzen. Besonders für Jugendliche und auch Erwachsene ist das Arbeiten mit dem Material Holz eine besondere Herausforderung in der Auseinandersetzung mit der eigenen Trauer.

Das projekt KLEE wird vor allem über Spenden finanziert. Deshalb sind wir auf die Unterstützung und Mithilfe von vielen angewiesen. Allen Unterstützern danken wir sehr herzlich.

Nehmen Sie Kontakt auf

Inke Böttcher

Inke Böttcher
Telefon: +49 431 22 03 35-44
boettcher@hospiz-initiative-kiel.de